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Eine Case Study in TikTok Marketing

Wie dieser Artikel entstanden ist

Hinter unseren Inhalten steht eine echte Redaktion aus Menschen. Bei Recherche und Erstellung setzen wir unterstützend KI-Werkzeuge ein. Jeder Artikel wird vor der Veröffentlichung von unserer Redaktion gelesen und überarbeitet.

Eine Case Study in TikTok Marketing: Warum die App anders funktioniert als alle anderen

TikTok ist für viele von uns immer noch Neuland. Die neue große Social-Media-App unterscheidet sich enorm von denen, auf denen wir normalerweise vermarkten. Während Seiten wie Instagram, Facebook und YouTube grundlegend verschieden sind, gibt es doch gewisse Designprinzipien, die sie alle miteinander verbinden. TikTok funktioniert dagegen vollkommen anders. Statt einzelnen Posts, die man potenziell mit Banner-Ads oder Sponsored Posts unterbricht, ist TikTok ein konstanter Strom an Content, der sich algorithmisch immer wieder neu an die Vorlieben der Nutzer anpasst.

Genau dieser Unterschied macht TikTok Marketing so spannend und gleichzeitig so herausfordernd für Marken, Agenturen und Content-Redaktionen. Wer die Mechanik der Plattform nicht versteht, verschenkt schnell Reichweite und Budget. Deshalb lohnt es sich, TikTok nicht wie eine kleinere Version von Instagram zu behandeln, sondern als eigenständiges Ökosystem mit eigenen Regeln.

Warum TikTok für Marketing-Strategien so relevant geworden ist

Diesen Strom zu verstehen ist jedoch enorm wichtig. TikTok wächst nicht nur am schnellsten von allen aktuellen Social-Media-Plattformen, es hat auch jetzt schon die höchsten Zahlen unter seinen Rivalen. Allein im Jahr 2019 hatte die App schon 735 Millionen Downloads, eine Zahl, die seit dem nur gewachsen ist. Auch hat TikTok eine sehr geringe Hemmschwelle, da für das Ansehen von Videos kein Account vonnöten ist. Nutzer können Inhalte konsumieren, ohne sich vorher registrieren zu müssen – ein entscheidender Vorteil gegenüber vielen anderen Plattformen, der die Einstiegshürde für neue Zuschauer massiv senkt.

Die junge Zielgruppe als Chance für Marken

Mit seiner allgemein jüngeren Zielgruppe ist TikTok für Gen Z der Ablöser für die meisten anderen Plattformen geworden. Klassische Kanäle wie Facebook verlieren bei jüngeren Nutzern zunehmend an Bedeutung, während TikTok zum zentralen Ort für Trends, Musik, Humor und eben auch Marketing avanciert. Wer also mit seinem Marketing Teenager und junge Erwachsene erreichen möchte, sollte lernen, wie die Grundlagen von TikTok funktionieren und wie sich Content-Formate der Plattform gezielt für die eigene Markenkommunikation nutzen lassen.

Unsere eigene Case Study in TikTok Marketing

Das haben auch wir gemacht, um unser Portal DESMONDO zu bewerben. Statt klassischer Werbeanzeigen haben wir auf authentischen, plattformtypischen Content gesetzt, der sich nahtlos in den natürlichen Feed der Nutzer einfügt. Anhand dieses Beispiels zeigen wir euch jetzt einmal eine Strategie, mit der man bei TikTok nachhaltigen Erfolg im Marketing erreichen kann – von der Themenfindung über die Produktion bis hin zur Auswertung der Ergebnisse.

Was andere Marken aus dieser Case Study lernen können

Die wichtigste Erkenntnis unserer eigenen TikTok Marketing Case Study: Erfolg entsteht nicht durch reine Reichweite, sondern durch das Verständnis der Plattform-Kultur, konsequentes Testen unterschiedlicher Formate und die Bereitschaft, sich schnell an neue Trends anzupassen. Wer diese Prinzipien beherzigt, kann TikTok effektiv als festen Bestandteil seiner Marketing-Strategie etablieren.

Zunächst einmal muss ein Account erstellt werden, logischerweise mit dem Firmennamen. Auch die direkte Webadresse der Unternehmensseite kann hier eine gute Idee sein, um Conversions für die Nutzer zu vereinfachen. Als Videoplattform mit kurzer Videolänge (drei Minuten sind das aktuelle Maximum, aber Posts von einer Minute oder weniger sind weiter verbreitet) ist es auf TikTok noch wichtiger als sonst, sich im Marketing kurzzuhalten. Auch das Format ist wichtig. Zwar können auf TikTok theoretisch Videos in beinahe jedem Format hochgeladen werden, doch ist das Vertikalformat, das von Smartphones genutzt wird, hier das einzige, das Sinn ergibt. Der Content muss darauf angepasst werden, wie die Nutzer der App die App verwenden.

Zudem sollten Posts, wie bei den meisten Social Media Plattformen, regelmäßig erfolgen. Ein Video pro Tag ist hier ideal, mehr wäre sogar noch besser. Wir haben über eine Zeitspanne mehrerer Wochen diese täglichen Uploads ausprobiert. In unserem Fall haben wir bereits existierende Blogposts und kurzer, einfacher Videoform zusammengefasst und dazu Lifehacks produziert, die allesamt auf unsere Seite verlinken. So schaffen wir sowohl Backlinks in der App, erzeugen aber auch qualitativ hochwertiges Content, zu dem Nutzer zurückkommen.