Selbstverständlich: Jede Art von Prüfung ist für Betriebe, insbesondere kleine und mittelständische Firmen, mit einer gewissen Belastung verbunden - primär resultierend durch den Zeitaufwand und etwaige kurzfristige Prozessablaufunterbrechungen. Andererseits gilt immer zu bedenken: Derart genormte Prüfungen sollen niemandem Steine in den Weg werfen, sondern die Sicherheit vor Ort gewährleisten - für Mitarbeiter ebenso wie Unternehmenswerte.
Was schreiben DGUV V3 Prüfungen vor - und wer muss sie absolvieren?
Koordiniert wird die Prüfung durch die Deutsche gesetzliche Unfallversicherung, daher auch der Name, wobei das "V3" schlicht für dritte Ausführung dieser steht. Die DGUV wiederum gibt diese Pflicht an ihre jeweiligen angebundenen Berufsgenossenschaften weiter, die im Anschluss die ihnen zugehörigen Betriebe in die Pflicht stellen - und für die letztliche Ausführung ist der Fachmann verantwortlich, wie beispielsweise die E+Service+Check GmbH mit Standorten in Hamburg, Berlin, Leipzig, Stuttgart, Frankfurt am Main und weiteren deutschen Städten und Gemeinden.
Kerninhalt dieser Prüfung sind elektrische Anlagen und Betriebsmittel. Das fängt schon bei verhältnismäßig kleinen Utensilien an, wie beispielsweise einem Bügeleisen oder einem Staubsauger. Ob die jeweiligen Geräte direkt vor Ort im Unternehmen eingesetzt werden, zwischen mehreren Niederlassungen weitergereicht werden oder nur von Mitarbeitern beim Kunden verwendet werden, spielt keine Rolle - geprüft werden müssen sie alle. Sichergestellt werden soll durch eben jene Prüfung, dass die Geräte korrekt gewartet wurden und einwandfrei funktionieren, sie also nicht die Mitarbeiter gefährden, die diese später im Zuge ihrer Arbeitstätigkeit verwenden müssen.
