Kontakt
online-marketing

Warum du nicht einfach drauf los texten solltest!

Wie dieser Artikel entstanden ist

Hinter unseren Inhalten steht eine echte Redaktion aus Menschen. Bei Recherche und Erstellung setzen wir unterstützend KI-Werkzeuge ein. Jeder Artikel wird vor der Veröffentlichung von unserer Redaktion gelesen und überarbeitet.

Warum du nicht einfach drauf los texten solltest!

Content erstellen, ohne dabei einen Plan vor Augen zu haben, ist wie schaukeln. Es macht Spaß und man ist beschäftigt, aber von der Stelle kommt man dabei nicht. Denn um in der Konkurrenz und Reizüberflutung nicht unterzugehen, muss man zielführend vorgehen. Wir wollen dir mit diesem Artikel das Werkzeug dafür mitgeben, damit du verstehst, warum du nicht einfach drauf los texten solltest, sondern strategisch an deinen Content herangehst.

Das große, übergeordnete Ziel der meisten Content-Creator ist es, bekannter zu werden, mehr Umsatz zu machen oder besser gefunden zu werden. Und dabei ist die Content-Strategie dein Navi. Ohne sie tappst du im Dunkeln und produzierst Inhalte, die zwar Zeit kosten, aber kaum messbare Ergebnisse liefern.

Wozu braucht man eine Content-Strategie und wie erstelle ich diese?

Die Inhalte erstellt man nicht zum Selbstzweck. Daher reicht es nicht mehr, suchmaschinenoptimierte Beiträge mit schönem Schreibstil zu verfassen. Viel effektiver ist eine individuelle Strategie, angepasst auf deine persönlichen Ziele und Zuschauer. Genau das ist der Grund, warum du nicht einfach drauf los texten solltest: Ohne klaren Fahrplan verpufft viel Aufwand wirkungslos.

Eine durchdachte Strategie verhindert außerdem, dass unnötig Geld aus dem Fenster geworfen wird. Wer wahllos Texte, Videos oder Social-Media-Beiträge produziert, ohne eine Zielgruppe und ein konkretes Ziel im Blick zu haben, verschwendet Ressourcen, die an anderer Stelle deutlich sinnvoller eingesetzt werden könnten. Bei der Erstellung einer individuellen Content-Strategie ist es wichtig, folgende Punkte zu beachten:

  • Klare Zielsetzung für jeden einzelnen Content-Baustein
  • Genaue Kenntnis der Zielgruppe und ihrer Bedürfnisse
  • Regelmäßige Erfolgsmessung und Anpassung der Maßnahmen
  • Abstimmung der Inhalte auf den gesamten Marketing-Mix

Zielsetzung: Was soll der Content erreichen?

Ziele können allgemeine Marketingziele wie Umsatzsteigerung, höhere Bekanntheit oder mehr Kunden sein, oder auch Suchmaschinenoptimierung (SEO) Ziele wie ein besseres Google-Ranking, mehr verbrachte Zeit auf der Website oder mehr Backlinks. Das erreichst du durch stetige Anpassung der Qualität oder innovative Arten, den Kunden anzusprechen.

Bei einem relativ kleinen Produktsortiment könnte das zum Beispiel ein Blog sein, mit dem man die Nutzer vor der Kaufentscheidung schon abholt und informiert. Ein Hersteller von Outdoor-Ausrüstung könnte etwa Ratgeberartikel zu Themen wie „Die richtige Wanderausrüstung für Anfänger“ veröffentlichen und so potenzielle Kunden bereits in der Informationsphase erreichen, lange bevor eine Kaufentscheidung getroffen wird.

Zielgruppenanalyse: Für wen schreibst du eigentlich?

Ein weiterer Grund, warum du nicht einfach drauf los texten solltest, ist die fehlende Kenntnis der eigenen Zielgruppe. Ohne genaue Vorstellung davon, wer deine Inhalte liest, schreibst du am Bedarf deiner Leser vorbei. Erstelle Personas, die typische Vertreter deiner Zielgruppe abbilden, und richte Tonalität, Themenwahl und Kanäle konsequent daran aus.

Content-Formate und Kanäle sinnvoll auswählen

Nicht jedes Thema eignet sich für jedes Format. Manche Inhalte funktionieren besser als ausführlicher Blogartikel, andere als kurzes Social-Media-Video oder Infografik. Eine gute Content-Strategie legt daher fest, welche Formate zu welchem Ziel und welcher Zielgruppe passen, und sorgt so dafür, dass jede Ressource optimal genutzt wird.

Fazit: Strategie statt planloses Texten

Wer langfristig erfolgreich Content produzieren möchte, kommt an einer durchdachten Content-Strategie nicht vorbei. Sie sorgt für klare Ziele, spart Budget und stellt sicher, dass jeder Beitrag einen echten Mehrwert liefert. Genau deshalb solltest du nicht einfach drauf los texten, sondern jeden Schritt bewusst planen.

Zielgruppe: Sie wollen Content-Marketing für Ihr Unternehmen nutzen: Wen soll der Content erreichen?

Der Inhalt sollte mit Blick auf den Nutzer entworfen werden. Neben den eigenen Interessen, die man dabei verfolgt, ist es auch wichtig für Google: Die Suchmaschine achtet stark auf die Interaktion der Nutzer mit den Beiträgen. Diese sollten also Bedürfnisse, Fragen und Wünsche von Nutzern berücksichtigen und befriedigen.

Potenzialanalyse: Wie kann der Content die Ziele erreichen?

‍Dazu überprüft man zuerst den Status quo des Inhalts in Rankings und recherchiert die Suchanfragen der verwendeten Keywords. Damit stellt sich raus, wie lohnenswert die Erstellung von Inhalt für bestimmte Suchanfragen ist. Zudem geben die meisten Keyword-Tools Vorschläge für ähnliche oder themenrelevante Keywords, die man verwenden kann. Dadurch rundet sich das Interessenprofil der Nutzer zu einem Gesamtbild ab.

Mitbewerber Analyse: Wie wahrscheinlich ist die Zielerreichung bei gegebener Konkurrenz?

‍Hier gilt es auszuloten, ob die Inhalte in den Rankings neben Mitbewerbern bestehen könnten oder sie sogar toppen könnten. Man kann sich außerdem genau anschauen, was Content braucht, um eine gute Platzierung in Google zu erhalten. Man kann hierzu auch die Formate analysieren: Bestehen die Top-Einträge nur aus Text oder gibt es vielleicht dazu noch Bilder, Videos, Infografiken?

Umsetzungsplanung: Was ist für das Erstellen des Contents zu tun?

‍Wichtig ist, den zeitlichen Ablauf zu strukturieren. Die Planung der Umsetzung kann man gut in einem Redaktionsplan festhalten. Je nach Relevanz für euren individuellen Inhalt kann man ihn in die Rubriken Art des Contents, Format, Gliederung, Umfang, Keywords, Veröffentlichung oder in andere für euch wichtige Kategorien unterteilen.

Zielüberprüfung: Wie gut erreicht der Content die Ziele?

‍Am Schluss sollte man natürlich überprüfen, inwiefern der Inhalt die gesetzten Ziele erreicht. Dazu kann man die Kennzahlen und die Insights generell verfolgen und auf das Feedback der Kunden achten. Man sollte sich auch auf jeden Fall Verbesserungspotenzial eingestehen und aus Fehlern oder Rückschlägen lernen. Nachdem man sich also eine individuelle Strategie erstellt hat, kann man auf verschiedene Weise mit dem konkreten Inhalt umgehen. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Wie gehe ich jetzt konkret mit der Strategie vor?

‍Ganz neu beginnen: Um zum Beispiel aus wenig Inhalt etwas aufzubauen oder ein Magazin neu aufzuziehen, erstellt man ganz neuen Content. Ein neuer Anfang kann auch der Umstrukturierung oder der Überarbeitung des bereits Vorhandenen dienen. Oder man entscheidet seinen Fokus auf eine ganz andere Zielgruppe zulegen und seinen Content an diese anzupassen.

Alten Content überarbeiten

‍Man kann auch den vorhandenen Content anpassen und auf das Ziel der Content Strategie optimieren. Voraussetzung dafür ist die Potenzialanalyse und ganzheitliche SEO, wenn man sich gegen Konkurrenz behaupten will. Die Verbesserungen sollten vor allem für Onlineshops und kleine Websites immer sowohl qualitativ, als auch quantitativ sein.

Marktnischen einnehmen

Bei hohem Wettbewerbsdruck und wenig Traffic auf der eigenen Seite kann es auch von Vorteil sein, Nischen einzunehmen. Für die kann man sich dann Keywords suchen und das spezifizierte Suchinteresse der Kunden nutzen. Dadurch wird auch der Traffic qualitativer und wiegt das geringere Suchvolumen wieder auf.

An Konkurrenz orientieren

Indem man die Inhalte analysiert, die in den Top Ten verwendet werden, und überlegt, wie man noch bessere Beiträge liefern kann, findet man auch oft Anhaltspunkte für das weitere Vorgehen. Nebenbei sollte man in diesem Fall aber auch SEO betreiben, denn bekanntlich ist nicht nur der Inhalt allein für ein gutes Ranking verantwortlich. Diese 4. Methode eignet sich besonders gut für große Brands, die Schritt halten müssen. Welche dieser Wege der Effektivste ist, hängt von den verschiedenen Faktoren der Content-Strategie ab, deshalb sollte man diese auch zuerst aufstellen und erst danach entscheiden, wie man weiter mit dem Content verfährt.